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Fünf Bereiche, in denen Real-Life-Tracking sinnvoll ist


Quelle: sensalytics GmbH

Diese fünf Bereiche profitieren vom Real-Life-Tracking

Daten bündeln, Conversions definieren, Nutzerverhalten erfassen: Was im Online-Bereich längst selbstverständlich ist und von einer Vielzahl an Tracking-Tools unterstützt wird, während User sich auf einer Website aufhalten, gilt flächendeckend noch nicht für den stationären Handel. Doch um offline und am Point of Sale (POS) mit dem World Wide Web und seinen Shops mithalten zu können, ist es für stationäre Ladenbetreibende überaus wichtig, über die eigene Kundschaft genauestens Bescheid zu wissen – mindestens so genau, wie es Betreibende von Online-Shops schon heute tun.


Das gilt übrigens nicht nur für Einzelhändler: Auch viele andere Bereiche – seien es Smart Offices, Freizeitparks oder der Mobilitätssektor – profitieren von der hochgenauen Analyse, die mit der heutigen Technologie möglich ist. Ein Überblick:


1. Lebensmitteleinzelhandel (LEH)

Ob deutlich verkürzte Wartezeiten oder die Kontrolle beim Self-Checkout: Mit sensalytics hat der Lebensmitteleinzelhandel ein System zur Hand, das ihm in vielen Bereichen zu mehr Erfolg verhilft. Das intelligente Kassenleitsystem unterstützt bei der effizienten Mitarbeiterauslastung, indem Kassen je nach Bedarf und Besucherströmen geöffnet oder geschlossen werden können. Im Self-Checkout-Bereich wird mittels 3D-Tracking das Austritts-Gate nur dann geöffnet, wenn die Person bereits bezahlt hat. Außerdem können Lebensmitteleinzelhändler die Besuchenden nach Kategorien klassifizieren, zum Beispiel können sie definieren, ob es sich um Impuls- oder Wocheneinkaufende handelt. Auch Füllstände, also, wie viele Personen sich gerade im Laden befinden, kann die Technologie ermitteln. Neben der Pandemie, während der die Füllstandsermittlung Betriebe sogar abgesichert hat, können damit heute beispielsweise Wartezeiten verkürzt werden.


2. Non-Food-Retail

Die Zufriedenheit der Besuchenden erhöhen, Umsätze steigern, Produktplatzierungen optimieren: Viele Einzelhändler setzen bereits heute auf sensalytics. Die Betreibenden haben mit der Technologie stets einen Überblick über das gesamte Geschehen im Laden und können entsprechend der Daten ihre strategischen Entscheidungen überdenken. Durch die Analyse der Besucherströme ist es unter anderem möglich, Produkte so in einem Ladengeschäft zu platzieren, dass diese häufiger gekauft werden. Außerdem können die Laufwege anhand der Daten optimiert und Besuchende bestmöglich durch den Laden geschleust werden – für ein perfektes Kauferlebnis, das auch Retailer zufrieden stimmt, weil nämlich Besuchende zu Kaufenden geworden sind. Basierend auf den erhobenen Daten können die Store-Manager eine effizientere Personalplanung durchführen, sodass sie damit eine höhere Conversion Rate für die einzelnen Filialen erzielen.


Die dabei eigens von sensalytics entwickelte CX Engine, eine digitale Assistenz für das Servicepersonal, entlastet die Mitarbeitenden in Organisations- und Zeitfragen und optimiert so die Customer Experience nachhaltig. Wie funktioniert's? Auf Basis von Besucherfrequenzmessungen in Echtzeit sowie Verhaltensanalysen ermöglicht die Technologie eine sofortige Ausspielung von Handlungsempfehlungen über Smart Devices wie beispielsweise Tablet, Smartphone oder Smartwatch.


3. Mobilitätssektor

Die Analyse von Daten ist auch für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) von immer größer werdender Bedeutung. Denn die Bedürfnisse von Fahrgästen – insbesondere im städtischen Raum, wo überfüllte Züge und Busse auf der Tagesordnung stehen – steigen zunehmend. Verkehrsbetriebe tun daher gut daran, Fahrgastströme exakt zu messen und zu kennen, um auf dieser Basis operativ und strategisch entsprechend zu handeln. Dadurch können sie Auslastungen optimal planen sowie unvorhergesehenen Ereignissen wie Störungen begegnen. Auch die Organisation während Großveranstaltungen können Verkehrsbetriebe mittels Tracking hochgenau ausführen.


Heutzutage ist es neben Fußgängern und Fußgängerinnen zudem möglich, Rollstühle, Fahrradfahrer oder Kinderwagen zu erkennen und daraus Schlüsse für den Mobilitätsbedarf zu ziehen. So können Verkehrsströme deutlich besser organisiert werden – eben entsprechend der Art der Mobilität der einzelnen Verkehrsteilnehmenden. Basierend auf den erhobenen Daten sind die Verkehrsbetriebe in der Lage, strategische Entscheidungen zu treffen, seien es Personalplanung, Fahrplanoptimierung oder Entgeltermittlung.


Mittels der Echtzeit-Analyse wiederum können die Betriebe ihren Fahrgästen ein möglichst angenehmes Fahrerlebnis gewährleisten. Plattformen zur Anzeige der Echtzeit-Daten auf den Bahnhöfen, im Web oder per App ermöglichen es den Gästen, individuelle Reise-Entscheidungen zu treffen und zum Beispiel ihre Fahrtroute oder -zeit an die tatsächliche Auslastung anzupassen – für ein komfortables Reisen und Nutzen des ÖPNV.


4. Smart Offices

Occupancy Management: Raumbuchungen, Terminplanungen, Zutrittsmanagement und mehr – das intelligente Büro als datenzentrierter Raum, in dem Mitarbeitende flexibel und produktiv arbeiten können, ist ohne entsprechendes Tracking undenkbar. In der heutigen Welt, in der eine hybride Arbeitsweise mitgedacht werden sollte, ist es Arbeitgebenden mit Hilfe von Real- Life-Tracking technisch möglich, die Arbeitsumgebung für die eigene Belegschaft je nach individuellen Bedarfen zu gestalten. Nicht nur können Unternehmen so ermitteln, welche Räumlichkeiten die Mitarbeitenden bevorzugen, auch können sie herausfinden, wie viel Platz sie tatsächlich brauchen und ihre Räumlichkeiten entsprechend anpassen. Für die Mitarbeitenden wiederum besteht die Möglichkeit, mittels Smart-Office-Lösungen ihre Arbeitsumgebung an die eigenen Bedürfnisse anzupassen oder auch vorab zu sehen, wie hoch die Belegung ist, was letztlich zu mehr Freude an der Arbeit und einer höheren Produktivität führt.


5. Messen & Messestände

Wer war zu welchem Zeitpunkt an welchem Ort? Wie lange haben sich Personen an einem Messestand aufgehalten? Für Messebetreibende sind Fakten zu ihren Besuchenden essentiell für Planung, Organisation und Umsetzung. Real-Life- Tracking unterstützt sie dabei, fundiert zu ermitteln, wie das Messegelände insgesamt, die einzelnen Hallen sowie konkrete Messestände frequentiert sind. So sind Hallen-Auslastung, Hotspot-Besuche und Messeerfolg keine Black Box mehr, sondern können mittels fundierter Daten ganz genau analysiert werden. Weniger populär, aber umso wichtiger: Auch eine bedarfsgerechte Toilettenreinigung ist mit den erhobenen Daten möglich, denn das Tracking ermittelt exakt und simpel, wann es wieder Zeit ist, die Klobürste zu schwingen. Dadurch kann eine bessere Planung erfolgen, was die Reinigungskosten senkt, das Reinigungspersonal effizient einsetzt und nicht zuletzt den Betreibenden zufriedenere Besuchende beschert.


Branchenübergreifend: Touchpoints verbessern Dank Real-Life-Tracking

Es gibt natürlich noch viele weitere Bereiche, die vom Real-Life-Tracking profitieren – Stadien beispielsweise können ihre Pausenzeiten optimieren und dadurch mehr Umsatz generieren, oder aber Organisatoren von Großveranstaltungen: Sie gewinnen mit der Analyse hochgenaue Einsichten und können ihr Event datenbasiert planen und organisieren.


Immobilienbetreiber profitieren beispielsweise davon, dass sie auf Basis der erhobenen Daten ihre Assets klassifizieren können – sie erhalten Antworten auf Fragen wie “Wie stark ist meine Immobilie frequentiert?” oder “Wodurch zeichnet sich die Lage aus?”.


Überall da, wo sich Menschen aufhalten – ob Freizeitparks, Bankfilialen, Autohäuser oder Kantinen – findet der Einsatz von Real-Life-Tracking seinen Sinn. Die Möglichkeiten der Datenerhebung sind quasi unbegrenzt.


Es ist offensichtlich: Retailer, aber eben auch viele andere Branchen profitieren vom Real-Life-Tracking. Das Erzielen von Conversions und letztlich von Umsatz steht und fällt mit einer fundierten und datenbasierten Analyse, die je nach Kunde und Bedarf eingesetzt werden kann. Ob Nutzerverhalten, Laufweganalyse oder Frequenzmessung; das und vieles mehr ist mit Real-Life-Tracking möglich. Denn erst, wenn Händler oder Betreibende wissen, wer wann die Fläche betritt und welches Ziel er oder sie verfolgt, können entsprechend geplant und die unterschiedlichen Touchpoints verbessert werden.

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